Souveräner 34:22-Sieg gegen Gummersbach

16.04.2018

SG siegt im Schongang

Die SG-Spieler jubeln nach dem Sieg. Fotos: Philippsen

SG-Torhüter Kevin Møller war ein großartiger Rückhalt.

Flensburg (lip) – Die SG Flensburg-Handewitt hat die Pflichtaufgabe in der Handball-Bundesliga gegen den VfL Gummersbach souverän erledigt. In der Flens-Arena gewann das Team von Trainer Maik Machulla 34:22 (20:10) und konnte dabei noch Kräfte für das wichtige Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Montpellier HB am kommenden Mittwoch (19 Uhr, Flens-Arena) sparen.
Mit dem Sieg gegen Gummersbach konnte die SG Platz zwei in der Tabelle hinter den Rhein-Neckar Löwen verteidigen. Ich bin mit dem Ergebnis wie mit dem Spiel sehr zufrieden“, sagte Maik Machulla. „Wir wollten von Anfang an mit der richtigen Konsequenz agieren, um letztendlich auch einigen Spielern ihre Pause zu gönnen.“

Die Flensburger, bei denen Kevin Møller von Beginn an das Tor hütete, zeigten gleich, wer Herr im Hause ist. Kentin Mahé per Siebenmeter, Henrik Toft Hansen und und Rasmus Lauge sorgten für die schnelle 3:0-Führung. Zuvor hatte Kevin Møller, der mit starken 23 Paraden glänzte, einen Strafwurf von Erik Köpp gehalten.

Erst nach gut acht Minuten glückte Gummersbach der erste Treffer durch Marvin Sommer. Die SG antwortete prompt: Marius Steinhauser, diesmal auf dem rechten Flügel, schloss zum 4:1 ab.
Bis zur Pause wuchs der Vorsprung der Gastgeber kontinuierlich an. Gummersbach wurde  - trotz einiger Treffer aus der zweiten Reihe - regelrecht zum Spielball der SG. Als Jim Gottfriedsson, der nun mit Magnus Rød und Simon Jeppsson die Rückraumachse bildete das 18:8 (25.) erzielte, lag die SG erstmals zehn Tore vorn. Mit Applaus wurde die SG in die Kabine verabschiedet.

In der zweiten Hälfte ließ es die SG merklich ruhiger angehen. So kamen die Gäste noch einmal bis auf 25:19  heran. Doch eine Gefahr bestand zu keinem Zeitpunkt. Ein kleiner Zwischenspurt und die SG lag wieder 28:19 in Front. Vor allem Magnus Rød traf in der zweiten Hälfte fast nach Belieben und kam ebenso wie Hampus Wanne und Marius Steinhauser auf fünf Tore. Am Ende konnten die Gastgeber, bei denen einige Leistungsträger für Mittwoch geschont wurden, auch die zweite Halbzeit für sich gewinnen  - Steinhauser traf per Doppelschlag zum 34:22-Endstand. Geschäftsführer Dierk Schmäschke blickte nach vorn: „Gegen Montpellier werden wir um jedes Tor kämpfen müssen. Ich hoffe auf eine proppevolle Halle; denn wir wissen alle, wie wichtig eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel in Frankreich ist.“

SG Flensburg-Handewitt:
Møller (23/1 Paraden) – Karlsson, Glandorf (4), Mogensen, Wanne (5), Jeppsson (1), Steinhauser (5), Heinl (1), Toft Hansen (4), Gottfridsson (4), Lauge (2), Mahé (3/3), Rød (5)
VfL Gummersbach: Lichtlein (1 Parade, bis 25., bei einem 7m), Puhle (10 Paraden) – Schroeter (1), von Gruchalla, Becker (2), Baumgärtner (4), Köpp (1), Matic, Zhukov (3), Feuchtmann, Pujol (4), Preuss (4), Sommer (3/1), Timm
Schiedsrichter: vom Dorff/vom Dorff (Kaarst); Zeitstrafen: 2:8 Minuten (Gottfridsson 2 – Schröter 4, Zhukov 2, Preuss 2); Siebenmeter: 3/3:2/1 (Köpp scheitert an Møller); Zuschauer: 5818

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