Neue Abfüllanlage

15.02.2017

Mit „Plop“ in die Zukunft

Drückten den Startknopf: Hainulf Diephold, Hans-Peter Heyen, Andreas Dethleffsen und Simone Lange. Foto: Geißler

Flensburg (mb) –  Vor 180 beifallsploppenden Gästen: der technische Geschäftsführer der Flensburger Brauereien, Hans-Peter Heyen konnte jetzt die neue Abfüllinie 4 anfahren, unterstützt von dem Beirats-Vorsitzenden Andreas Dethleffsen, KRONES-Vorstand Hainulf Diephold und Ehrengast Simone Lange. Die neueste Anlage der Flensburger Brauerei am Munketoft befüllt bis zu 40.000 kleine Bügelflaschen pro Stunde mit etwa 480.000 Hektoliter Pils, Gold, Hellem oder Dunklem jährlich. Um die 20 Millionen Euro wurden „generalstabsmäßig geplant“, so Heyen, insgesamt im letzten Jahr in die Zukunft der Traditionsmarke investiert: zwei neue Palettierlinien und eine kleinere Abfülllinie für 5-l-Partydosen und 2-l-Mega-Plop-Flaschen ergänzen das hauseigene Innovations-Programm. Nun kann die Marke Flensburger weiterwachsen – die ihren anhaltenden Erfolg neben dem Bügelverschluss auch dem starken Regionalbezug verdankt. Eingeladen in das nordisch frisch anmutende Festzelt auf dem Brauerei-Hof waren die Angestellten der Brauerei und Vertreter der ausführenden Baufirmen, gemeinsam mit Beirat und Gesellschaftern der Brauerei, zu – wie könnte es anders sein – reichlich Flensburger vom Fass und rustikalem Spanferkel vom Grill. Der technische Geschäftsführer erinnerte vor dem offiziellen Start noch kurz an die kleinen Superlativen am Rande, wie die 48.500 geleisteten Personalstunden, die 230.000 neu verlegten Sechseckfliesen oder die mit 200 Tonnen unerwartet schwere Flaschen-Waschmaschine, für die die Statik der Halle komplett neu berechnet werden musste. Am wichtigsten war für Heyen aber das Signal der Inhaberfamilie an die Belegschaft: „Trotz möglicher Übernahmeangebote: die Firma bleibt auch in der Zukunft eigenständig. Für uns heißt das: Unsere Arbeitsplätze bleiben sicher.“     

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