Glocken des Schleswiger Domes abgenommen

13.02.2018

Aus 65 Metern Höhe nach unten gebracht

Auf dem Weg nach unten - die Glocken des Schleswiger Domes wurden aus 65 Meter Höhe herab gelassen. Fotos: Privat

Schleswig (mm) - Die Firma Otto-Buer aus Neustadt in Holstein war in den zurückliegenden Tagen damit beschäftigt, die insgesamt fünf Glocken des Schleswiger Domes mit einem Gewicht zwischen 3,5 t und 0,8 t von einer Höhe von ca. 65 m auf Bodenniveau herabzulassen. Allein das Lösen der Glocken von den Jochen und das genaue Austarieren über den vorgesehenen Bodenöffnungen hatte entsprechende Zeit eingenommen. Die größeren Glocken wurden zunächst vorsichtig auf ihren Weg nach untern gebracht, wobei ein Seilzug, der ein Gesamtgewicht von 10 t tragen kann, zum Einsatz kam. Dann galt es, die zwei kleineren Glocken nach unten abzuseilen. Im Lauf des Montagnachmittags erreichte auch die letzte Glocke den sicheren Boden der Turmhalle. Andreas Hamann, in der Bischofskanzlei zuständiger Referent für die Domsanierung, äußerte sich zufrieden über den Ablauf: „Es waren spannende und wehmütige Momente, zuzusehen, wie die Glocken ihren Platz verließen und vorsichtig abgeseilt wurden. Jetzt bin ich froh, dass alle heil und sicher unten angekommen sind.“
Der mächtige Glockenstuhl aus Holz muss ebenfalls abgebaut werden, um Platz für gewaltige T-Träger zu schaffen, die das Innere des Turmes durchkreuzen werden. Auf diesen Trägern soll das Gewicht der inneren und äußeren Gerüste ruhen, die für die Sanierung des oberen Domturmes erforderlich sind. Zur Einlagerung werden alle Glocken in Kürze abtransportiert. „Der Zustand der Glocken“, so Sebastian Otto von der Firma Otto-Buer, „ist nicht zu beanstanden. Gleiches gilt für den Glockenstuhl.“

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