Die Geschichte der italienischen Eismacher in Deutschland

12.06.2018

Theater Rondine am 24. Juni im Leck-Huus

Foto: Privat

Leck (mm) - Was wäre Deutschland ohne seine italienischen Eisdielen? Doch wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass sie da sind, und woher kommen sie, die Gelatieri? Die meisten Eismacher-Familien kommen aus den Dolomiten. Mehr als drei Viertel aller italienischen Gründungen in Deutschland haben in drei winzigen Tälern in den italienischen Bergen ihre Wurzeln.

Ein Stück, informativ, ernsthaft und auch humorvoll: In einem Bilderbogen werden die Geschichten dieser außergewöhnlichen Arbeitsmigration von damals und heute auf die Bühne gebracht. Vom Aufbruch aus der Not bis hin zur Assimilation und kulturellen Konflikten. Damit ist das Stück beinahe eine Parabel auf unsere gesellschaftliche Verwandlung in Europa.   

Zwei Frauen spielen das Stück über die Geschichte der italienischen Eismacher in Deutschland, weil sie selbst beide Kulturräume kennen und lieben: Die Italienerin Barbara Fingerle kommt aus Bozen/Südtirol, den italienischen Alpen. Sie ist freie Schauspielerin, Clownin und Theaterpädagogin. Die andere, Daniela Friedrich, ebenfalls Theaterpädagogin und Clownin, lebte und arbeitete lange Zeit Leck, dann in Bozen, und ist jetzt wieder in den Norden zurückgekehrt. Nun bringt sie das Stück ins Leck-Huus und zwar am Sonntag, 24. Juni um 19 Uhr.

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