Thementag: Biete Traumjob – suche Fachkraft

26.09.2018

Geeignete Mitarbeiter finden und binden

Aktiver Dialog: Karin Petersen-Nißen in Gesprächen mit den Teilnehmern. Fotos: Stadt Schleswig

Petra Bargheer- Nielsen (l.) und Karin Petersen Nißen (r.) werten gemeinsam mit Hans-Hermann Lausen die Ergebnisse der Teilnehmer eines Workshops aus.

Schleswig (mm) – Auf einer Skala zwischen eins und zehn sollten die Teilnehmer bewerten, wie hoch sie persönlich eine Zahl ansetzen würden, die den Mangel an Fachkräften in ihrem eigenen Unternehmen oder Betrieb am besten kennzeichnet. Je höher die Bewertung ausfiel, umso größer war die Not. Das Ergebnis fiel alarmierend hoch aus. Aufgrund gemeinsamer Fragen fanden sich kürzlich in Sankelmark etwa 60 Interessierte aus Unternehmen des Kreisgebiets und Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Arbeitswelt im Bündnis für Familie (BfF) zusammen, um Antworten zu finden, ob vielleicht zu einseitig gesucht oder zu oberflächlich mit Problemen eigener Mitarbeiter und Kollegen umgegangen wird. Auf Initiative der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer Flensburg und dem BfF wurde dieser Thementag „Biete Traumjob – suche Fachkraft“ ausgerichtet. Die Initiatoren trugen passende Kleidung mit dem Aufdruck ihrer Veranstaltungsreihe „Alte Zöpfe abschneiden“, um zu signalisieren, dass es eine Aufbruchsstimmung, neue Chancen und auch traditionelle Rezepte gibt; neue Mitarbeiter zu bekommen sowie gestandene Kräfte zu halten, wie unter anderem auch Stefan Wesemann (IHK), Anika Nissen (Kreis Schleswig-Flensburg, SGB II), Maren Korban (AWO), Urs Köhler (Kreis; SGB II), Claudia Killian (Netzwerkstelle KiTa Plus des Kreises), Gabriele Dunker Ulbrich (Abfallwirtschaft Schleswig-Flensburg) in Gesprächen erörterten.
Karin Petersen-Nißen, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schleswig, Petra Bargheer-Nielsen, Sprecherin der AG Arbeitswelt BfF, und Hans-Hermann Lausen, Fachkräfteberater der Handwerkskammer, leiteten einen von vier Workshops an diesem Vormittag, der sich mit dem Thema „Fachkräfte finden und  binden“ befasste. Die Ergebnisse können aufgrund des Urheberschutzes freilich nur exemplarisch beschrieben werden. Es ist beispielsweise möglich, sowohl neuen Kollegen, aber auch alten Recken neben monetären Anreizen auch eine persönliche Vergünstigung in mehr Freizeit, zusätzlichen Events nach Dienstende mit Kollegen oder eine Übertragung besonderer Aufgaben zu ermöglichen, um ihre Arbeit zu honorieren.
Weitere Workshops befassten sich mit den Themen: „Attraktive Arbeitgeber – wie geht’s das?“ Dazu hielten Claudia Bellack und Jan Zirbes von Trixie Heimtierbedarf aus Tarp einen Vortrag. Oder zu dem Punkt „Fördern und Qualifizieren – Zuschüsse?“ hatte Ulrike Prinz-Knutzen von Treenetaler Getränke ebenfalls aus der Eulengemeinde Ideen aus der Praxis mitgebracht. Und Stefan Andresen gab gemeinsam mit Nadine Jacob aus dem Unternehmen care4as aus Eggebek Impulse zu „Familienfreundliche Betriebe – warum?“.
Weil es für Fachkräfte differenzierte Anforderungsprofile gibt, widmeten sich die Organisatoren und Teilnehmer voller Tatendrang den gestellten Aufgaben in den Workshops, um schlussendlich viele Impulse mit auf den Heimweg respektive in die Unternehmen zu nehmen.

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    Die Besten 2018 41

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